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Liebe Gäste meines kleinen Paradieses auf La Palma

Wir haben eine große Naturkatastrophe erlebt.

Der Vulkan, mit dem inoffiziellen Namen " Cumbre Vieja " war 85 Tage aktiv.  Dann ist er Mitte Dezember langsam erloschen. Es war der kraftvollste und längste Vulkanausbruch seit Aufzeichnung vor ca 500 Jahren auf der Insel.Palma.

In dieser Zeit der absoluten Existenzbedrohung haben mich  viele meiner Gäste  begleitet, sich  immer wieder gemeldet und nach mir gefragt. Das hat mir sehr geholfen, mich durch die Zeit  getragen und mir Mut gemacht. Ich bin euch allen dafür unendlich dankbar.

 

 

Im Moment ist die Situation folgende:

Ich warte darauf, dass mein Evakuierungsgebiet  demnächstfreigegben wird, damit ich nach Hause kann. Erst dann kann ich erst richtig anfangen aufzuräumen, die Asche vollständig  beseitigen und wieder Gäste empfangen.

Bald wird  es  eine gut ausgebaute Strasse über Fuencaliente zu mir geben, " von oben her" sozusagen.

Ausserdem wird ein Fährverkehr von La Bombilla nach Tazacorte eingerichtet werden, um die westliche Anbindung zu gewährlesiten. Man spricht sogar von einere Autofähre. Wann diese allerdings soweit ist, ist noch nicht klar.

 

Hier kommt eine Bitte um Spenden

 

Viele meiner FreundInnen und WegbegleiterInnen haben durch die Lava  alles verloren.
Mein Besitz ist davon glücklicherweise verschont geblieben. Aber leider gibt es auch bei mir viele Schäden. Große Mengen von Asche bedecken Terrassen, Gärten und haben Schäden an den Dächern angerichtet. .
Der Garten ist durch Wassermangel ziemlich vertrocknet . Es gibt keine Wasserleitungen mehr. Ich kaufe mein eigenes  teures Wasser, das mit einem Wasserwagen 70km hingefahren werden muss. Der Weg nach Hause ist  im Moment nur durch eine lange Anfahrt über die Ostseite möglich.
Ich habe seitdem Ausbruch kein Einkommen mehr und es ist unklar, wann ich wieder Gäste empfangen kann. Nach dem Verdienstausfall durch Corona sind nun meine Ersparnisse bald aufgebraucht. Von den vielen Spendengeldern an die Inselregierung habe ich bis jetzt nichts erhalten. Man hat uns auch erklärt, dass sich die Versicherungen mit Zahlungen für Teilschäden bis zu 5 Jahre Zeit lassen, wenn sie überhaupt etwas übernehmen.
Seit dem Ende des Ausbruchs , offiziell am 25.12.21, bin ich dran mein kleines Paradies wieder aufzubauen und dabei mein Überleben auf der Insel zu sichern.
Ich bitte euch in dieser Situation um Spenden, damit ich auch weiterhin eure Gastgeberin bleiben kann. 
Wer hat Lust und Mittel hat mich zu unterstützen? Es können auch ganz kleine Beträge sein:
Ab einer Spende von 300 Euro bekommt jeder bei Buchung einen Tag geschenkt.
Ich danke euch!

Immer wieder musste die Asche entfernt werden, damit die Dächer nicht zusammen brechen. Auch nach Beendigung muss es jetzt noch ein letztes Mal

gemacht werden.

 

Ein durch das Gewicht der Asche abgestürztes Dach

 

 

 

Hier sieht man deutlich wie hoch die Asche am Boden liegt!

 Nebeninfo:

Das El Nido und das Mivida wird irgendwann 2022 ein einziges großes Apartment werden.

Es bekommt eine gemeinsame Terrasse und hier seht ihr schon das neue gemeinsame Dach.

Es wird dann ein separates Schlafzimmer bekommen ( das vom El Nido) und ein großes Wohnzimmer im ehemaligen Mivida. Somit gibt es die Möglichkeit getrennt zu schlafen mit 2 Badezimmern.

Es können aber auch beide Apartments getrennt wie früher gebucht werden.